Medienmitteilung der IG zur Gründung der Aktiengesellschaft «Werkflugplatz Dübendorf AG»

Aktualisiert: Feb 6

Die drei Standortgemeinden Dübendorf, Volketswil und Wangen-Brüttisellen um den Flugplatz Dübendorf haben heute die Gründung der «Werkflugplatz Dübendorf AG» bekannt gegeben. Dies stellt einen weiteren wichtigen Schritt zur Umsetzung ihres Konzepts «Historischer Flugplatz mit Werkflügen» dar. Die IG Zivilflugplatz Dübendorf NEIN begrüsst diesen Schritt.


Im November 2017 hat das Stimmvolk in Dübendorf, Volketswil und Wangen-Brüttisellen mit grossen Mehrheiten dem Gemeindekonzept zugestimmt. Im Januar 2018 wurde zwischen den drei Gemeinden hierfür der Interkommunale Vertrag unterzeichnet. Als weiteren wichtigen Meilenstein zur Umsetzung eines Historischen Flugplatzes mit Werkflügen (HFW) wurde nun im Juli 2018 die Aktiengesellschaft «Werkflugplatz Dübendorf AG» gegründet.


Die Gemeinden konnten dafür erfahrene und verlässliche Partner aus der Luftfahrtbranche gewinnen und einbinden, die ein langfristiges und sicheres Engagement und damit eine verlässliche Partnerschaft für das Konzept HFW bieten. So können sie dem Bund gegenüber stärker auftreten und die weitere Planung des Projekts an die Hand nehmen.


Das Aktionariat setzt sich anfänglich zusammen aus der Stadt Dübendorf (52%), Nomad Technics AG (24%), Verein der Freunde der schweizerischen Luftwaffe (16%) und Junkers Flugzeugwerke AG (8%). Die Gemeinden Volketswil und Brüttisellen werden sich zunächst mit einem Darlehen beteiligen und als Aktionäre beitreten, sobald die Zustimmung des Bundes zum HFW vorliegt.


Die IG Zivilflugplatz Dübendorf NEIN begrüsst diese Firmengründung. Sie ist ein weiterer konsequenter Schritt auf dem Weg zur Verwirklichung eines HFW und zur Verhinderung der Geschäfts, Sport- und Kleinfliegerei in Dübendorf. Sie ist auch ein klares Zeichen für das verbindliche Engagement der Gemeinden und die Branchenkompetenz ihrer Partner für den Bereich Werkflüge. Dieser soll mit wenigen Flugbewegungen eine hohe Wertschöpfung generieren. Seitens der sich beteiligenden Firmen sind hunderte von Arbeitsplätzen geplant, ausserdem sollen auch Zulieferbetriebe der Region von den Investitionen und dem künftigen Betrieb profitieren.


Die IG wird auch im Rahmen der Anhörung und öffentlichen Mitwirkung zum Sachplan Infrastruktur Luftfahrt gegen die Ansiedlung der Business Aviatik sowie Klein- und Sportfliegerei Stellung nehmen.


Medienmitteilung 24. August 2018

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