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Leserbrief anlässlich der jüngsten Beschlüsse des Kantonsrats

Geplante Umnutzung des Flugplatzes Dübendorf nimmt weitere Hürden


Der Kantonsrat hat kürzlich mit vier wichtigen Beschlüssen den Weg für die weitere Gesamtentwicklung des Flugplatzes Dübendorf zu einer Mehrfachnutzung geebnet. Für die IG Zivilflugplatz Dübendorf NEIN (IG ZFDN) sind vor allem diejenigen mit Bezug zur Aviatik relevant. Die IG ZFDN begrüsst insb. die Bewilligung des Planungskredits für das Umsetzungsprojekt «Aviatik Flugplatz Dübendorf» sowie die Teilrevision des kantonalen Richtplans, mit der u.a. die Anzahl Flugbewegungen auf 20‘000 «begrenzt» und nicht nur«ausgelegt» wird. Damit bleibt kein Spielraum für Interpretationen oder Erhöhungen. Natürlich wären die von der SP geforderten 16‘000 Flugbewegungen wünschenswert. Sie sind jedoch für die vorgesehene Aviatik als wichtiges Element der Umnutzung nicht realistisch. Dies gilt auch für die von einer KR-Minderheit geforderte vollständige Aufgabe der Piste. Die Forschung einer klimaneutralen Fliegerei sowie einer umweltfreundlichen Mobilität ist nun einmal ohne Piste schlecht möglich. Zudem dient die Piste auch als Reserve für die Luftwaffe. Ohne WEF-Flüge hätten wir aber gut leben können. Leider wurde dieser Antrag verworfen.

Mit dem Synthesebericht sowie den erwähnten Beschlüssen des Regierungs- und Kantonsrats wurden sowohl der Status Quo von 2016 als auch die wichtigsten Eckpunkte des 2017 vom Stimmvolk bewilligten Konzepts der drei Standortgemeinden bestätigt. Beides hat die IG ZFDN nicht in Frage gestellt. Insofern sind wir mit der bisherigen Entwicklung betreffend die Aviatik zufrieden.

Ebenfalls begrüssen wir das im November vom Kanton und den Standortgemeinden vorgestellte Gesamtkonzept «Freiraum, Natur & Umwelt, Landschaft». Dieses zeigt klar auf, dass diesen Aspekten bei der Umnutzung Rechnung getragen wird, was auch der IG ZFDN ein grosses Anliegen war.

Bedauern würden wir hingegen, wenn künftig die historischen Flüge und das Fliegermuseum als quasi Teile der DNA des Flugplatzes Dübendorf nicht mehr weiterbetrieben werden könnten.

Die IG ZFDN wird die weitere Entwicklung sehr aufmerksam verfolgen, insb. ob die aviatische Nutzung auch so umgesetzt wird wie vorgesehen.


Burkhard Huber

IG ZFDN

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